#52Wochen52Menschen: KW6 – Mareike Hansen – CrowandKraken – Tag 2

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Februar 9, 2021 0 Von jenlovetoread

Du und dein Blog & Social Media

Meinen ersten Blog hatte ich mit ca. 17 auf myspace.de (wichtig: nicht myspace.com, da war ich auch, aber das war kein Blog). Seitdem hatte ich immer wieder Blogs auf unterschiedlichen Plattformen zu unterschiedlichen Themen, an die wenigsten Blogs kann ich mich erinnern. 2012 oder so hatte ich schon mal einen Buchblog ohne zu wissen, dass es da eine ganze Bubble zu gibt, und habe ihn irgendwann vernachlässigt. Er verlief wie so viele im Sand.

Picture by Mareike Hansen

Dann kam 2014, ich rief meinen Politikblog Black Kraken ins Leben, dem ich deutlich länger treu blieb. Als ich wieder mehr über Bücher schreiben wollte, brauchte ich einen zweiten Blog. 2016 kam also mit bookcrow die Bücherkrähe in die Welt. Irgendwann merkte ich, dass die Themen Politik und Literatur bei mir zu oft Hand in Hand gingen. Feminismus, Antirassismus, Bücher dazu oder Bücher, die Diskriminierung reproduzierten… ich schrieb darüber. Aber gehörten die Artikel nun auf den Buchblog oder auf den Politikblog? 2018 reichte es mir und Krähe und Kraken fanden zusammen. Tadaaa, das ist die Geschichte meines Blogs, wie er heute existiert.

2020 war ein turbulentes Jahr. Für mich tatsächlich weniger wegen Corona an sich, sondern wegen eines neuen Jobs, dem Abenteuer Selbstständigkeit (die schnell wieder beendet war) und den Nachwirkungen des Stresses im Frühjahr und Sommer. In all der Zeit lag mein Blog mehr oder weniger brach, und auch wenn ich mit den besten Vorsätzen in das neue Jahr gestartet bin, habe ich nun, wo ich diese Zeilen schreibe, noch keinen einzigen Artikel veröffentlicht. Das soll sich dennoch ändern. Ich vermisse meinen Blog, das Schreiben, die Artikel und das Recherchieren. Ist ja nicht so, als hätte ich keine Ideen. Mein Blog ist mein Baby. Dank meines Blogs habe ich schon so viel erleben dürfen, habe so viele Menschen kennengelernt. Und so wie es aussieht, habe ich auch einen gewissen Ruf bekommen, auf den ich durchaus stolz bin: ich bin kritisch, mache den Mund auf und kann verdammt scharf argumentieren. Sich mit mir anzulegen kann eine Herausforderung sein. So böse scheine ich aber nicht zu sein, immerhin gibt es noch genügend Menschen, die sich mit mir auf eine Brause und eine Pizza treffen.


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