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Game of Hearts [Rezension]

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Meinung

Das ich ein Fan von den Werken von Geneva Lee bin ist wohl bekannt. Ich liebe Royal, weil es amüsant, erotisch, nicht ganz perfekt, aber eine Abwechslung war. Alle 7 Teile stehen im Regal, demnach stand es außer Frage für mich die neue Reihe im erotischen Universum der Geschichten eine Chance zu geben. Game of Hearts ist der Auftakt einer Trilogie und der Start von Emma und Jameson. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen, lebt in Las Vegas. Normalerweise hat sie nicht viel übrig für die Partys die ihre Mitschüler der Privatschule Belle Mére Prep veranstalten, doch ihre Beste Freundin überredet Emma. Dort beginnt der Lauf der Story. Unsere Geschichte startet hier doch noch recht harmlos. Schnell will die Party jedoch wieder verlassen, ist sie doch nicht ganz so gerne in diesen elitären Kreisen mit den scharfzüngigen Kommentaren. Wäre da dann nicht der heiße Unbekannte der sie in der Küche aufgabelt und mit dem sie den ganzen Abend in guten Gesprächen, heimlichen Küssen und viel Charme verbringt. Bis sie am nächsten Morgen schnell feststellen muss das in dieser Nacht der Besitzer des Hotels und der Vater ihrer abendlichen Romanze ermordet worden ist. Im Verdacht: er.

Und jetzt?

So weit erfüllt der Klappentext das was er sagt und schenkt die Momente die er verspricht. Die Story nimmt somit schnell Pfad auf, was mit einer Seitenanzahl von kaum 300 Seiten wirklich nötig ist. Jedoch fehlt hier an ein paar Stellen schlichtweg die Tiefe. Jameson ist ihr auf den Fersen, schließlich ist sie sein Alibi für die Nacht. Beide treffen immer wieder aufeinander und wie sollte es anders sein knistert es weiterhin zwischen ihnen beiden. Dabei geht es Schlag auf Schlag. Neue Erkenntnisse im Mordfall, Familienprobleme etc. Unsere Geschichte ist sprunghaft, genau wie Emma in ihrem Charakter, was sie nicht ganz so sympathisch macht. Ihre Ansichten und Gefühle lassen sich mit jedem Satz um sie herum so arg beeinflussen, dass ich teilweise etwas genervt war und sie auch nicht nachvollziehen konnte. Es ist leicht sie zu beeinflussen und sie spinnt sich eher etwas aus, anstatt einfach mal den Mund aufzumachen und das Ding namens Kommunikation zu nutzen. Auch er zeigt die typischen Züge eines zu selbstsicheren perfekten Hottie mit reichem Erbe. Es ist eben Las Vegas. Überall herrscht Prunk und jeder hat ein schreckliches Geheimnis. So natürlich auch Jamie, der Emma schnell für sich gewinnt und dennoch beide nicht auf einen Nenner kommen – sie haben eben jeder ein Geheimnis.

Fazit

Band 1 hat viel Story auf wenigen Seiten gepackt, eine Situation ist schnell durchgespielt und mit ihr 5 Emotionen und 3 weitere neue Gedankengänge ohne feste Grundlage. Mir fehlte die Ausarbeitung. Hier steckt potenzial: ein Mordfall und Geheimnisse zwischenmenschlicher Natur auseinander zu nehmen und das mit einer Liebesgeschichte zu verpacken und doch kam es mir vor wie ein “Zack, Zack Pretty Little Liars” Abklatsch. Nach Royal und der sympatischen Protagonistin dort ist Game of Heart fast schon eine Enttäuschung und bewegt sich im Feld der „Seichte-Zwischendurch-Unterhaltung-mit-wenig-Niveau“. Der Cliffhänger lässt einen offen stehen und verspricht, dass Band 2 besser wird (Hoffe ich jetzt auch einfach mal).

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