Zeitlose – Simeons Rückkehr [Rezension]

Meinung

Das Buch hat mich einfach .. überrascht. Es war durchaus mal etwas ganz anderes. Eva war mein Wichtelpate und schenkte mir, in dem Glauben das es mir gefallen würde, ihr Buch. Und wie recht sie doch hatte!
Unsere Protagonistin Dora träumt immer und immer wieder den gleichen Traum. Dort schlüpfte sie in eine andere Frau namens Nancea und erlebt ihr Leben. Das passiert so oft.. das Dora Probleme hat Realität und Traum auseinander zu halten. Dieser Aspekt gilt auch für die Leser, es war manchmal schwer dem Wechsel von Realität und Traum zu folgen, höchste Konzentration ist beim lesen einfach gefragt. Im Laufe der Kapitel erfahren wir immer mehr und bei Meeeerlin sind meine Theorien einfach hin und her gesprungen. Eva lässt einen gedanklich auf einen Pfad laufen um einem im nächsten Kapitel vor der Nase zu halten: Nope. Deine Theorie ist falsch. Es war daher schwer bei einem Punkt zu bleiben, da im nächsten Kapitel ganz andere Infos kamen als erwartet. (Das Dora Erzieherin und gelegentlich mein Alltag angeschnitten wird hat mich übrigens arg zum lachen gebracht.. das in einem Fantasy Buch zu begegnen hab ich schlichtweg nicht erwartet). Die Kapitel sind kurz und prägnant, einzelne hatten nicht immer eine Tiefe die einen erschlagen würde.. sie verwirren, aber berühren einen im Inneren, reißen ein mit und ziehen einen in den Sog voller Spannung und Abenteuer. So wie ziemlich viel in diesem Buch. Aber alle Kapitel zusammen hatten eine Tiefe, die erstmal vom Leser richtig erfasst werden muss und das macht „Zeitlose“ so besonders. Dies macht es zu einem „Knobel“ – Fantasybuch. Dora wuchs mir mit ihren Gedanken, ihren Zweifeln, ihrer Suche nach dem >Wer bin ich?< doch wirklich ans Herz. Auch die anderen Charaktere hatten ihren Charme. Vor allem der kleine Jonathan hat es mir angetan… was für ein süßer & intelligenter kleiner Bursche. Der Showdown klärte letztlich viel auf und die vielem fehlenden Puzzelteile füllten sich im ganzen Storybild.

Fazit

An sich liefen zwei Handlungsstränge nebeneinander her.. Traum und Realität. Dora und Nancea. Eva spielte mit den Verbindungen, mit dem Wechsle, der unterschiedlichen Tiefe und Schwere bedeutender Wörter, was „Zeitlose“ schreib-technisch wirklich faszinierend macht und was ich selbst absolut großartig finde. So toll es war, hat es mich an einigen Stellen doch zu verwirrt und es dauerte bis sich das ganze Teil in meinem Kopf sich richtig verband, was ich teilweise doch wirklich als störend empfand. Die Geschichte um Dora und Simeon hat sich dennoch nachhaltig in mein Kopf festgesetzt und Teil 2 wird definitiv noch in mein Regal folgen, weil .. weil ich will wissen wie das aus geht! Das kann und darf so nicht das Ende sein!

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