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Die Schule der Alyxa: Der dunkle Meister [Rezension]

Meinung

Ein unglaublich interessanter Kinderroman. „Die Schule der Alyxa“ ist ein spannender, vielschichtiger und mysteriöser Roman mit einem jungen Menschen, der einen aufregenden Pfad betreten hat. Finn ist 13 Jahre alt und mit seiner neuen Lebenssituation nicht ganz so glücklich. Er und sein Bruder John werden Schüler der Schule Alyxa, die Kinder und Jugendliche aufnehmen mit besonderen Fähigkeiten: Ihre Sinne sind übermäßig stark. Doch bei ihm will sich lange Zeit nichts zeigen . . . Ein Grund mehr Alyxa nicht zu mögen und den Menschen dort nicht zu trauen. Entgegen seinem Willen muss Finn schnell lernen, dass sein schlechtes Gefühl besser passte als er wohl wollte. Die Schule hat eine dunkle Vergangenheit und gemeinsam mit Finn und seinen neuen Freunden gehen wir den wagen Vermutungen und Gefühlen nach. Schnell muss Finn lernen, dass es viel mehr zu geben scheint, als die Leute wissen oder es Preis geben. Der Schreibstil ist leicht und beinhaltet einfache Sätze, dennoch hat man Spielraum, kann sich selbst Vermutungen zusammenreimen und mit Finn das Puzzle in diesem großen Geheimnis zusammen legen. Langsam steigert sich die Spannung, Fragen kommen auf und als Leser, selbst mit meinen 22 Jahren, wird eingezogen in einer Welt mit übersinnlichen Menschen, geheimnisvollen Legenden und einen jungen Mann, der viel mehr kann als er sich selbst zu getraut hätte. R.L. Ferguson hat einen mitgenommen auf eine spannende Reise, die viele Fragen aufwirft und einen etwas verwirrt zurück lässt. Die Ahnung, das man als Leser zusammen mit Finn, erst an der Oberfläche von etwas großem gekratzt hat bleibt. Gemischt mit der Zufriedenheit die erste Hürde gemeinsam mit Finn gemeistert zu haben.

Fazit

Das Buch lässt mich Zwiespältig zurück, zufrieden, aber auch voller Fragen. Es ist gerade so, dass ich mit dem „Cliffhanger“ leben kann und voller Erwartungen der Veröffentlichung des zweiten Bandes entgegen fiebere. An einigen Stellen hätte ich gerne mehr Erklärungen gehabt, mehr Details. Ein Fakt – so nehme ich an, einfach des Alters zur Schulde zu führen ist und mein ‘großer’ Kritikpunkt. In diesem Kinderbuch zählt: Nimm die momentanen Fakten, seien sie noch so kurz, hin. Und dann reihme dir den Rest zusammen und staune letztlich: was wird wahr sein und was nicht?

Guter Start mit schönen Cover. Für aufgeweckte junge Menschen ein passendes Buch. Und auch junggebliebene Erwachsene könnten ihren Genuss in der Geschichte um Finn und die Sinne in Alyxa finden.

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