BlogwahnsinnRezension

Sturmtochter: Für immer verloren [Rezension]

Meinung

Sturmtochter ist lange angepriesen und lange angekündigt gewesen. Mit der Zeit wuchs demnach auch meine Erwartungen zu diesem Buch. Schon kurz nach Release landete es bei mir auf dem SuB, mich dazu aufzuraffen es zu lesen dauerte und auch in den nächsten Wochen gönnte ich mir je nur ein Kapitel, ehe ich es wieder zu machte. Vielleicht waren meine Erwartungen etwas zu hoch.

Aber worum geht es überhaupt?

Avalee kämpft gegen übernatürliche Wesen, die ihre Mutter auf dem Gewissen haben. Dabei unterstützt sie der geheimnisvollen Lance. Doch dann stolpert sie mehr unfreiwillig als freiwillig in eine neue Welt voller Kämpfe, Magie, Intrigen und Familienstreitigkeiten. Sie erfährt, dass sie über das Wasser herrschen kann und das eine unfassbare Macht mit sich bringt, die sie erst lernen muss zu kontrollieren. Zusätzlich werden Dinge aufgedeckt, von denen Ava nie geglaubt hatte das es sie gibt, geschweige denn dass sie gewissen Emotionen begegnet…

Die Geschichte nimmt schnell fahrt auf und wir lernen Ava als selbstbewusste junge Frau kennen. Dennoch viel es mir schwer eine Verbindung zu ihr zu aufzubauen. Das ganze Schwanken zwischen ihrem neuen erlangten Wissen, den verschiedenen Charakteren, mit denen sie interagiert und ihre Starrköpfigkeit war mir nicht immer sympathisch. Es war schwer für mich sie nachzuvollziehen, teilweise war mir die Geschichte auch zu vorausschauend. Meine Vorahnungen sind von den meisten Fällen eingetreten. Es hat gedauert… ab der Hälfte des Buches wurde es aber besser und ich begann die Geschichte zu genießen. Bianca baut eine spannende Geschichte auf, die für mich immer undurchschaubarer wurde, die sich über viele Generationen zu ziehen scheint. Auch die rar gesäten Hinweise und die langsame Aufdeckung der Umstände sind sehr faszinierend und lassen die Geschichte mit einer guten Würze zurück. Der Showdown brachte die nötige Spannung mit sich, brach wohlmöglich einige Herzen und erfüllte den Leser, zumindest mich, mit einer gewissen Genugtuung definitiv zu Band 2 greifen zu vollen.

Fazit

Sturmtochter und ich hatten einen schweren Anfang, es hat gedauert mit Ava warm zu werden und sie zu verstehen, an einigen Stellen wollte ich sie und ihre Reaktionen verfluchen, aber wir sind warm miteinander geworden und ich konnte ihre Geschichte immer besser genießen. Das Ende war großartig und ich bin gespannt, wie Ava die neuen Probleme lösen möchte. Sei es nun auf der Gefühlsebene oder in den Kämpfen. Sturmtochter ist eine frische, feuchte gute Geschichte über die Kämpfe der Elemente in Schottland mit einer besonderen Protagonistin. Wer eine Faszination für Elemente, Kriege und Familienintrigen hat sollte definitiv nach dem Abenteuer um Ava in Sturmtochter greifen!

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